5 Tipps: Wie man sich auf einer langen Autofahrt nicht über Musik streitet

17:30 Jenny Karpe 0 Comments

Man kennt das.
Sobald es auf die Autobahn geht und der Radiomoderator den drölften lahmen Witz bringt, wird wie wild im CD-Fach gewühlt. Gerade wenn Gesprächsstoff fehlt, vermeidet Musik peinliche Stille.
Doch was, wenn sich die Geschmäcker zu stark unterscheiden, Charts verachtet werden und Symphonic Death Metal nicht jedermanns Sache ist?
Oder anders gefragt: Wie bringe ich mein Verlangen nach 80er-Jahre-Synthie-Pop durch, ohne die Mitfahrer aus dem Gefährt zu jagen?
Hier sind fünf Tipps.

Alleine oder nur mit dem Kater zu fahren, ist eine geniale Idee. (Bildquelle)

Ausgangslage: Du bist Pfadfindergruppenleiter und fährst mit sieben Jugendlichen in ein Sommercamp. 
Acht Stunden Fahrt, Pausen nicht eingerechnet.
Unter den Mitfahrenden ist ein Mittelalter-Folk-Fan, ein Dubstepper, ein Metalfanatiker, ein Ich-hör-alles, ein Mir-passt-gar-nichts, ein annehmlicher Synthie-Sympathisant und jemand, der Helene Fischer mag.
Nachdem letztgenannte Person an der Raststätte von Hoyerswerda "vergessen" wurde, bleiben also noch sechs Ohrenpaare, die musikalisch unterhalten werden wollen.

1. Die Charts-CD

Charts sind Charts, weil die meisten sie mögen. Oder zumindest gerade so ertragen können.
Für den Notfall solltest du eine CD bereithalten, auf der für dich annehmbare Songs aus den TOP 40 enthalten sind. Das kann besser sein als Radio, da die Lieder nicht von Werbung, "Comedy" und Moderation unterbrochen werden.
Für dein 80er-Jahre-Synthie-Verlangen kannst du dich eventuell mit dem Dutzend schrecklicher Coverversionen begnügen oder heimlich die Originale auf die CD brennen.



Tipp 1: Den Metaller macht ein bisschen Rock meist schon glücklich, für den Dubstepper ist ebenfalls etwas dabei. Der Mir-passt-gar-nichts dürfte sich damit abfinden, dass wenigstens nichts läuft, was er nicht kennt (denn was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht).

2. Die Fake-Charts-CD

Es geht auch anders.
Tipp 2: Packe zwei typische Chartsongs auf eine CD. Lass den Mainstream durch ein bisschen Queen unterbrechen, fahre mit Roxette, Man Without Heads, David Bowie, Electric Light Orchestra fort und spiele einfach nie wieder Chartsongs. Irgendwann fällt gar nicht mehr auf, dass Tears for Fears nicht wirklich aktuell ist.
Tipp 3: Verkünde laut, du würdest nun eine Chart-CD einlegen. Es ist eine Platte namens »Sahnestücke '93«. Wir wissen alle zu gut, was Haddaways What Is Love mit Menschen in Autos anstellt.


Fragt sich nur, ob du die Charts von 1993 wirklich den aktuellen vorziehen möchtest. (Immerhin enthält die Platte Depeche Mode).

3. Was leicht zu mögen ist

Praktische Kompromiss-Platten bieten auch folgende Interpreten, die immerhin einen Versuch wert sind.
- Queen (Rock)
- Dúné (Synth Rock)
- Coldplay (Pop)
- Hurts (kleiner Scherz)
- Phil Collins (Rock/Pop)
- Michael Jackson (Pop)
- Bastille (Pop)
- Imagine Dragons (Rock/Pop)
- Ed Sheeran (Schnulzenkram)
- Biffy Clyro (Rock)
- The Killers (Rock)
- Franz Ferdinand (Indie Rock)

Und mit etwas Glück:
- Fewjar (Polygenre)
- Foster The People (erstes Album: Charts, zweites Album: Psychadelic Pop)
- Bilderbuch (Austro-Pop, nach drei Songs die Stimmung checken!)
- Genesis (Rock/Pop)
- Pink Floyd (falls LSD gereicht wird)

Weitere Vorschläge? Ab in die Kommentare damit!

4. Geheimwaffe: Bodo Wartke

Wie, kennste nicht? Wird Zeit!
Wenn alles gescheitert ist, resignierte Stille und miese Stimmung herrschen, hole Bodo Wartke hervor. Er bietet Klavierkabarett vom Feinsten, ist schön anzuhören und strapaziert die Lachmuskeln. Nicht die klassische Autofahrtmusik, aber sicherlich ein Tagesretter.
Tipp 4: Führe immer Bodo Wartkes Doppel-CD "Achillesverse" mit. Seine neuste Platte "Was, wenn doch?" ist vielleicht ein bisschen zu ernst.


5. Demokratie

Die vernünftige Methode:
Frage vorher bei den Jugendlichen nach, was gerne gehört werden will. Lass sie eigene CDs mitbringen und sich selbst absprechen, was wann läuft. Sorge für einen gesunden Mix, der schon vor Fahrtbeginn feststeht.
Tipp 5: Informiere zudem die Mitfahrer, dass In-Ear-Kopfhörer und ein aufgeladener MP3-Player mitzubringen sind, falls die Musik nicht gefällt.

Letzteres wird vermutlich eintreffen: 7 minus 1 Jugendliche mit Smartphones und In-Ears geben sich die volle Dröhnung Mittelalter-Folk, Metal, Charts und Ich-hör-gar-nichts. Du kannst dann hinter dem Steuer ganz entspannt Mad World von Tears for Fears lauschen.
(Einen Artikel zum Song gibt es übrigens hier.)

In diesem Sinne: Gute Fahrt!


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Schlagende Argumente: Von Drums dominierte Songs

22:47 Jenny Karpe 0 Comments

2001.
Düm-dü-dümm-dö-dömm.
Düm-dü-dümm-dö-dömm.
Düm-dü-dü-dü-dü-dümm-dü-dümm-dü-dü-dü-dümm.
Hm, bitte?
Ihr erwartet qualitativ hochwertigen Musikjournalismus? Ich muss euch enttäuschen.
Um euch auf den nun kommenden Artikel einzustimmen, lasst einfach folgenden Song spielen.


Die Musiker Uffe Savery und Morten Friis haben ihre Nachnamen zusammengepackt zu einem knackigen "Safri" und das uns bekannte "Duo" angehängt. Die Dänen haben ihre Karriere recht glanzlos mit Percussion-Musik begonnen, in den frühen Nullerjahren haben sie schließlich das Genre gewechselt und sind zum Dance übergelaufen.
Dies soll kein Post über Safri Duo werden, versprochen!

Bildquelle
Stattdessen suchen wir heute (möglichst elektronische) Songs mit Drums, die ungewohnter Weise in den Mittelpunkt gestellt werden. Auf die Idee dazu kam ich beim Hören dieses Stücks:


2015.
No Countries, Just Animals hat zwar keinen richtigen Elektro-Part, irgendwie möchte ich ihn aber unbedingt auf dem Blog unterbringen (sagt ja keiner, dass ich ausschließlich Elektro reviewe, nor?). Jedenfalls begeistern mich die Drums, irgendwie kommt der Wumms aus dem Nichts. Für Lauschfaule: Skippt mal bis 1:40. 
Das könnte auch von Biffy Clyro stammen.

Bevor wir uns den Achtzigern zuwenden, folgt noch ein kleiner Fun Fact:
Der wahrscheinlich erste Song, bei dem das Schlagzeug im Mittelpunkt stand, war In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly. Mitten in dem 17 Minuten langen Track gibt es ein ausführliches Schlagzeugsolo - für den damaligen Rock (wir sprechen von 1968) eine absolute Kuriosität.
Schlagzeuge? Warum sollte man denen Beachtung schenken?
In diesem Post gibt es also einen bunten Mischmasch aus den schlagzeugfixierten Tracks und Interpreten, die mir bislang bekannt sind.


Eigentlich möchte ich nämlich auf Phil Collins zu sprechen kommen. Sein Name wird den meisten ohnehin ins Gedächtnis gefallen sein, wenn wir schon über bekannte Schlagzeuger nachdenken.
Da das hier sowieso ein Post der vielen Videos wird, poste ich gleich einmal das wohl bekannteste Video von Phil Collins am Schlagzeug. (Bei 0:48 gehts los).


Nun waren die Achtziger nicht unbedingt eine Zeit, in der das Schlagzeug eine wichtige Rolle spielte. Synthesizer haben die Führung übernommen, und selbst die Drums klangen meist nach ihnen.
Das zeigt sich in beinahe jedem großen Achtziger-Erfolg sowie auf wunderbare Weise in True Survivor von David Hasselhoff. Bis auf den Gesang stammt eigentlich alles von Mitch Murder, den ich gerne als Reinkarnation sämtlicher Synthie-Ausgeburten feiere.
Vermutlich gibt es dazu irgendwann mal einen Extra-Post. Niemand ist mehr Achtziger als dieser Musiker, nicht einmal die Achtziger selbst.
Bei 1:43 hört ihr wunderbar diese typischen Achtziger-Drums.



Aber zurück zu Phil Collins.
Er kam 1970 zu Genesis, als die Band einen neuen Schlagzeuger suchte. Collins spielt seit frühster Kindheit Schlagzeug, ist geprägt von Buddy Rich und dem Mahavishnu Orchestra.
Es sollte noch sechs Jahre dauern, bis man seine Stimme nicht mehr bloß als Backgroundgesang, sondern gleich als Nachfolge für Frontmann Peter Gabriel hören sollte - 1976 erschien das erste Collins-Ära-Album "A Trick of the Tail". Im finalen Stück Los Endos sind zwei Dinge zu hören: Geniale Drums (das Stück ist beinahe rein instrumental) und zum Abschluss Phil Collins Stimme, die unfassbar nah an die von Peter Gabriel herankommt. Allmählich wurde der progressive Rock zu chartfähigem Poprock. Also: Auf in die Achtziger!



1981.
Drums liegen in der Luft. (Wie schön, dass ein *badumm-tss* zum Schlagzeug-Thema passt).
Jenseits der allgegenwärtigen peinlich-genialen Synthie-Drums der Achziger bleibt Collins immer sehr bodenständig, wobei selbstversändlich auch I Don't Care Anymore und Do You Know, Do You Care? erwähnt werden müssen.
Auch in den Folgejahren sieht sich Phil Collins immer noch in erster Hinsicht als Schlagzeuger, und erst dann als Sänger.


1983.
Din-daa-daa-dum-dum.
Werden wir mal etwas abgedreht. Mehr Synthies, bitte! Der Berliner George Kranz imitiert auf Basis eines Schlagzeugsolos Bass- und Drumgeräusche. Irgendwie ist das äußerst catchy. 1984 war der Song auf Platz 28 der deutschen Hitparade.

Natürlich könnte man jetzt eine weitere Unzahl an Interpreten auflisten - besonders aus dem Rock/Metal-Bereich, in dem ich leider nicht beheimatet bin. Vorerst möchte ich die Achtziger verlassen und in die moderne Musik eintauchen.
Zum Abschluss möchte ich nämlich noch einen Blick auf eine besondere Herangehensweise aus Synthie + Schlagzeug geben: Jojo Mayer geht u.a. in diesem Video von 2005 ziemlich flott und kreativ ans Werk. Drum'n'Bass!



Einige weitere Titel aus allen Zeiten (wird ständig erweitert):
Talk Talk - Ascension Day
Elliott Smith - Everything Means Nothing To Me
Coldplay - Don't Panic
Bon Iver - Wolves
Modest Mouse - Styrofoam Boats
Bodo Wartke - Bettina

Und ganz zum Abschluss, ohne ein GoT-Fan zu sein: Mich begeistern solche Klangbilder besonders. Allerdings kann man hier nicht von einem Schlagzeug sprechen - da ginge einfach zu viel kaputt. *badumm-tss*.


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Der hat doch einen an der Glocke! Die komplette Diskografie von SCHILLER

21:11 Jenny Karpe 3 Comments

1998.
Oh, Moment. Halt.
Bevor es zu Missverständnissen kommt: Nein, wir reden nicht von Friedrich Schiller, obwohl Musikprojekt und Namensvetter SCHILLER (im Folgenden klein geschrieben, das nervt ja) durchaus mit dem deutschen Dichter verbunden ist. Gleich mehr dazu.
Also, nochmal von vorne.

1998.
Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen beginnen, gemeinsam Musik zu machen. Sie schreiben ihre Stücke vor allem für Clubs, aber schon früh wird deutlich, dass Schiller auch perfekt zum chillen geeignet ist. (Das Wort "chillen" war vor 17 Jahren vermutlich längst nicht so populär wie heute). Willkommen im Ambient-New-Age-Global-Pop! (Also: Elektro.) Auf der "Every Noise at Once"-Genrekarte steht Schiller unter German Techno, New Age, Progressive Trance und Trance.
Kompliziert genug? Super!
Die erste Single war Das Glockenspiel, woraus sich auch der Name des Projekts ergeben hat: Schiller.

Bildquelle
Seit 2003 arbeitet von Deylen allein und ist dabei sagenhaft fleißig. Schiller ist sein bekanntestes Projekt, alle anderen (und das sind nicht wenige) sind hier aufgelistet.
Als Schiller entstehen Stücke u.a. mit Mike Oldfield, Midge Ure, Peter Heppner, Thomas D oder Xavier Naidoo zusammen (jaaa, ich weiß, was ihr jetzt denkt).
Die Besonderheit seiner Musik: Sie ist tanzbar, kann aber trotzdem beim Einschlafen helfen. Sie wird in Dolby Surround und 320kbps aufgenommen. Sie ist live besser als alles andere, was ich bislang erleben durfte. (Sogar Depeche Mode!) Und sie ist wunderbar vielseitig und bietet auch Klassik-Fans so einiges. (Was wiederum wunderbar mit dem Dichter Schiller zusammenpasst).

Das Cover der Best Of (Libanon-Edition). Bildquelle

Die Diskografie

Achtung: Die Bewertung erfolgt rein subjektiv!

Da ich euch nicht alle Alben in einzelnen Posts vorstellen möchte und kann (es sind zu viele) werde ich hier die gesamte Diskografie zusammenfassen und jeweils die drei besten Titel der Platte nennen. Die EP Lichtblick und das Live-Album Symphonia (welches ich sehr feiere) lasse ich heraus. Lichtblick ist übrigens aus meiner Sicht das schwächste Werk.
Damit es spannend bleibt, ordne ich vom schwächsten zum stärksten Album. Findige Musikfreunde können scrollen, verpassen aber was.
Eine viel ausführlichere und sehr schöne Histografie findet ihr übrigens unter diesem Link.


OPUS (2013)
Das jüngste Werk hat mich überhaupt nicht überzeugt. Wer das Crossover Klassik+Electro mag, wird Opus lieben, denn Schiller wurstet etliche klassische Stücke um. Da kann man aber auch gleich Nils Frahm auf Dauerschleife hören, das ist viel schöner und deutlich kreativer.
Vielleicht ist Opus sogar noch schlechter als Lichtblick.
Der einzige Song, den ich spontan empfehlen würde, erinnert anfangs an eine alte Depeche Mode-Nummer oder Schillers Sommernacht (eines meiner Lieblingsstücke, wie ihr später merken werdet).

Wenn ihr Schiller zum ersten Mal hört: Fangt nicht mit diesem Album an!




ATEMLOS (2010)
Dieses Album ist deutlich besser als Opus. Dafür ist es stilistisch einheitlicher, ruhiger als die anderen Alben. Quasi der komplette Kontrast zum Debütalbum Zeitgeist. Schiller habe ich bei der Atemlos-Tour das erste Mal live gesehen, und mein liebster Song der Platte hat auf der Bühne richtig gezündet.

Die besten Lieder des Albums:
3. La Mer
Klingt wie "um 3 Uhr morgens alleine aus einem süßen Traum aufgewacht". Wunderschönes Finale.

2. Try (feat. Nadja Ali)
Die schönste Stimme des Albums, unaufdringlich und äußerst harmonisch. Ein Song mit Tempo.

1. Soho
Hört einfach selbst.




ZEITGEIST (1999)

Den Zeitgeist lass getrost geschehen, und die Erkenntnis in dir reifen.
Du brauchst nicht mit der Zeit zu gehen. Nur ist es klug, sie zu begreifen.

Es gibt nur wenige Gründe, weshalb ich das Album nicht höher bewerte: Teilweise schämt man sich für die Neunziger. Man hört sie einfach, die Techno-Einflüsse. Oder nicht einmal das, teilweise ist es einfach Techno. (Ich sage das, als wäre Techno etwas verallgemeinert Schlechtes).
Aber: Dieses Album hat viele Klassiker hervorgebracht, die auf den Konzerten immer wieder begeistern. Gerade Ruhe und Das Glockenspiel sind ein Muss.
Fun Fact: Zeitgeist wurde in von Deylens Schlafzimmer produziert, woraus später das Plattenlabel Sleepingroom entstand.

Die besten Lieder des Albums:
3. Das Unbekannte Reich
Entführt in eine fremde, mystische Welt. Nur auf einem anderen Album war diese Thematik präsenter.

2. Ruhe
Ohne Witz: Das ist auf Konzerten am Lautesten.

1. Das Glockenspiel
Auch hier: Einfach selbst hören. (Das meinte ich übrigens mit Techno).



SONNE (2012)
Der Graf (Unheilig) hat es sich mit mir endgültig verscherzt, als er in einem Interview zu dieser Scheibe posaunte, er habe für die gleichnamige Single nur 30 Minuten am Text gearbeitet.
Das hört man. Und das hat ein Musiker wie von Deylen nicht verdient.
Der Rest der Platte ist wunderbar warm, das Gegenstück zu Opus und dem schweinekalten Atemlos. Auf einer Norwegenreise steckten wir eine gute Stunde in der Rush Hour Oslos fest, da hat uns dieses Album vor der Eskalation bewahrt. In manchen Situationen braucht man ruhige Musik dringender als sonst. (Wie gesagt: Einschlafen klappt mit Schiller auch).
Als das Konzert der Sonne-Tour mit Lichtermeer begann, hatte ich ganz kurz das Gefühl, zu sterben. Den Grund sieht man deutlich in der Konzertaufnahme. (Hier klicken)

Die besten Lieder des Albums:
3. Berlin - Moskau (noch besser in der Version der Symphonia-Platte!)
Orchestral einfach unglaublich harmonisch, beinahe einlullend. Perfekt für Zugfahrten.

2. Solaris / Kon Tiki
Klingt, als würde man eher ins Bett gehen und nicht schlafen können, weil man sich auf den nächsten Tag freut. Kon Tiki gefällt mir dabei besser als Solaris, auf manchen Version sind die Lieder (leider?) eins.

1. Lichtermeer
Habe das weiße Licht überlebt. ;)
(Wer nicht auf den Link geklickt hat: Zu Beginn von Lichtermeer gehen ALLE Lichter an, und man fällt als Zuschauer wie in ein weißes Loch. Man sieht im Video, wie das Publikum zusammenschreckt. Ich war mit Krücken auf den Konzert, vielleicht war es dadurch noch eindrucksvoller.)



SEHNSUCHT (2008)
Wer Schiller bereits kennt, wird sich wundern, warum das Album jetzt bereits auftaucht. Immerhin hat es als einziges Werk von Deylens eine Platin-Schallplatte erhalten. Und nein, es liegt nicht an Xavier Naidoo. Sein Lied ist okay.
Das Album hat mich meist nicht als Ganzes, sondern stückhaft begleitet. Das heißt, dass ich einzelne Songs sehr totgehört habe. Dadurch konnte ich das Album kaum noch in einem Zug genießen, weil ich irgendwann dachte »Boah nee, jetzt kommt Wunschtraum, das will ich grade nicht hören«. Etwas, was ich z.B. bei Sonne nicht habe. Das ist aber allein meine Schuld.
Kurz gefasst: Dieses Album mag ich vor allem, weil mich einzelne Lieder eine lange Zeit fasziniert haben. Und das Schöne ist, dass ich mittlerweile wieder in diese zauberhafte kleine Welt eintauchen kann, ohne Wunschtraum skippen zu wollen.

Jetzt habe ich gar nicht gesagt, wie das Album musikalisch ist.
Leute, vermutlich ist es das Beste. Hört es ganz.

Die besten Lieder des Albums:
3. Wunschtraum
Dieses Finale! Bwaaah, schön. Live: Gänsehaut.

2. Tagtraum
Definiert für mich die gesamte Atmosphäre der LP. Leicht düster, dumpf, aber doch ... himmelhochjauchzend. Mit einem musikalischen Plottwist (bei 1:44), den man beim ersten Mal unbedingt mit Kopfhörern genießen sollte.

1. Sommernacht
Erhaben. Und in Surround so wahnsinnig gut durch den rundumlaufenden Beat. Ich teste damit jedes neue Paar Kopfhörer.




TAG UND NACHT (2005)
Als ich um 2008 herum angefangen habe, Schiller zu hören, mochte ich zunächst nur Dream Of You vom Weltreise-Album und Der Tag ... Du bist erwacht von Schillers vierter Scheibe. Es hat nicht lange gedauert, bis mich die anderen Songs dieser beiden Alben auch eingenommen haben. Auf Tag und Nacht sind im Gegensatz zu Atemlos, Opus und Sonne viele verschiedene Stimmungen und Klangtemperaturen. Man vergleiche Nachtflug mit Morgentau (mit Mike Oldfield an der Gitarre) oder Lichtwerk mit Jahresringe. Vollkommen unterschiedlich, aber trotzdem sehr stimmig.
Irgendwie vermisse ich diese Kreativität, Verspieltheit(?) bei Schiller, die ist seit Lichtblick (2010) ein bisschen verloren gegangen.
Man kann zu diesem Album keine kurze Review schreiben. Es einfach zu hören wäre vermutlich am einfachsten.

Die besten Lieder dieses Albums:
3. Morgentau feat. mit Mike Oldfield
Eine unfassbar stimmige Symbiose beider Interpreten, in der keiner zu kurz tritt. DRINGEND hören.
Schönerweise leitet Morgentau dann in meinen zweiten Platz über, weshalb ich beide Songs noch mehr liebe.



2. Berlin - Bombay
Ich stehe auf diese Schiller-Stücke, die mich in andere Kulturen mitnehmen, das gebe ich zu. Dieses Lied ist aber auch so absurd anders als die übrigens Stücke, das es erst völlig herausfällt. Letzten Endes erfüllt es im Album genau den richtigen Zweck: Es ist der Tag, das pure Leben.

1. Lichtwerk
Ihr merkt: Die energiegeladenen Sachen packen mich. Lichtwerk war der dritte Schiller-Song, den ich lieben lernte. Vielleicht mag ich ihn so gern, weil er mich an It's No Good von Depeche Mode erinnert, so ziemlich der prägendste Song meiner Kindheit.


LEBEN (2003)
Diese Platte ist eine Reise von der Zukunft in die Vergangenheit, schickt den Zuhörer erst in den (Sommer)regen und holt ihn danach ins Trockene.
Die Hälfte der Tracks klingen nach Wasser und Luft, wenn man das Cover dazu betrachtet, die andere Hälfte (Babel, Mittelerde, Vergangenheit, Delicately Yours) sind trocken, aber nicht unbedingt warm wie die Songs auf Sonne. Ständig wechselt man zwischen Glücksgefühlen und Trauer hin und her. Der Albumtitel ist Programm und Melancholie war nie schöner.

Die besten Lieder dieses Albums:
3. Einklang / Dreiklang / Ausklang / Vielklang
Ich kann mich nicht für eines der vier Stücke entscheiden. Dreiklang habe ich leider totgehört, dabei handelt es sich um einen der elektronischsten Songs von Schiller. Jaaa, die allermeisten sind elektronisch, aber beim Hören klingt es auch danach.

2. Leben ... I Feel You (feat. Peter Heppner)
Es sollte so viel mehr Lieder von Schiller + Heppner geben. Gefühlvoll, sich allmählich aufbauend. Wer Wolfsheim mag/mochte, wird diesen Song garantiert lieben.

1. Sommerregen
Mit dem Fahrrad durch den Regen fahren? Nur damit, auf Dauerschleife. Durch diesen Song wird man gefühlt viel weniger nass. Kopfhörer-Pflicht!



WELTREISE (2001)
Es hat sich bereits angekündigt: Mein Lieblingsalbum von Schiller ist die gute alte Weltreise.
Schillers zweites Album hat das Projekt erst richtig bekannt gemacht, Dream Of You (feat. Heppner) war damals auf Platz 13 der deutschen Charts. Nur das blöde Sonne (feat. Unheilig) ist höher eingestiegen.
Musikalisch ist es deutlich weiter als Zeitreise, reifer, freier vom Techno. Der Titel hält wie bei den meisten Schiller-Alben, was er verspricht: Wir gehen an den Strand, durchwandern einen Zaubergarten, haben Fernweh und erfüllen unsere Träume einer Expedition, die schließlich zu einer Weltreise ausartet. Statt Musik wird dem Lauschenden Zeit gegeben, Naturgeräusche aufzunehmen. Diese gehen dann immer wieder in Schillers Klänge über.
Wartet auf einen trüben Tag, nehmt euch Zeit und Kopfhörer - und genießt bitte das komplette Album.

Die besten Lieder dieses Albums:
3. Ein schöner Tag (feat. Isgaard)
Ein Klassiker wie Glockenspiel. Hier hat Schiller gekonnt das aufgegriffen, was bei Zeitgeist schon gut funktioniert hat. Ein sehr typischer Song für ihn. Isgaard singt übrigens auch die tolle weibliche Stimme in Dream of You.

2. Weltreise
Dieser anschwellende, sich wiederholende Klang gefällt mir, es bringt mich nach der weitläufigen Weltreise des Albums wieder auf den Boden. Vermutlich werden viele den Song nicht wirklich mögen/registrieren, er ist schlicht zu schlicht.

1. Dream Of You (feat. Heppner)
Das erste Lied, das ich von Schiller mochte, und immer noch eines meiner Lieblingslieder.
Verzeiht, wenn ich es in musikalischer Hinsicht nicht analysieren werde. ;)



Bewertung

Für diesen Post habe ich genug geschrieben. Darum: Kurz und bündig.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir euren Schiller-Lieblingstitel verraten würdet (sofern ihr einen habt). Bis die Tage! :)











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Kind of funny, kind of sad: Mad World von Tears for Fears

14:18 Jenny Karpe 0 Comments

1982.
Tears for Fears haben ihren Durchbruch, erreichen Platz 3 der UK-Single-Charts.
Mad World wird in den Folgejahren etliche Male gecovert, und egal ob von Gary Jules oder den Wise Guys: Ich mag diesen Song in so vielen Varianten, dass es echt schräg ist. Für gewöhnlich verachte ich so ziemlich jede Coverversion. (Ein Grund, weshalb ich aktuell kein Radio hören kann).


Vermutlich liegt es an dieser Melodie, an dieser Gesangsführung. Selten habe ich bei traurigen Songs das Gefühl, mich emotional mitzubewegen. Mad World ist für mich nicht ausschließlich traurig, selbst wenn der Text danach schreit.
Meine Lieblingszeile stammt aus dem Refrain:

And I find it kind of funny, if find it kind of sad;
the dreams in which I'm dying are the best I've ever had.
Das eigene Leben beenden zu wollen, damit man aus der Routine rauskommt. Depressiver geht es eigentlich nicht. Wer die Angewohnheit hat, ständig mit Zitaten aus seinen Lieblingsliedern um sich zu werfen, wird hier vermutlich von Freunden und Verwandten besorgte Nachfragen erhalten.

Enten sind eine wahrlich traurige Angelegenheit.

Der Songtext an sich ist beinahe strukturlos, schmeißt unterschiedlichste Bilder zusammen.
Früher dachte ich, es ginge in der ersten Strophe um reiche Säcke, die ihre Gläser vollweinen (um anschließend daraus trinken, quasi als würden sie sich mit Selbstmitleid ertränken). Bei der Recherche zu diesem Post lese ich: Es geht vielleicht nicht um Gläser, sondern um Brillen.
Die Tränen sammeln sich hinter Brillengläsern, ohne jemals aus dem Blickfeld des Weinenden zu verschwinden. Und trotzdem beschwert sich nur der Sänger über diese verrückte Welt.



Die Achtziger, eine traurige Zeit? Viele Songs, die wie Mad World sind, fallen mir nicht ein. Erfolg hatte Tanzmusik, vielleicht noch ein bisschen düsterer Pop von Depeche Mode oder Ausnahmen wie Total Eclipse Of The Heart.
Dieses Lied sticht hervor aus Don't Stop Believin', Girls Just Wanna Have Fun oder I'm So Exited, ist für mich aber trotzdem ein zentraler Song dieser Zeit. Spätestens mit dem Erfolg von Gary Jules' Version hat sich gezeigt, dass Mad World immer noch ein tolles Lied ist. Gottseidank hat kaum jemand bemerkt, dass Jasmine Thompson (Coversängerin von Ain't nobody) bereits eine Version von Mad World auf den Markt geschmissen hat.

Bewertung











Und zum Abschluss, natürlich: Das Video.


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Retro-Urlaub im Kopf: St. Lucia

23:19 Jenny Karpe 0 Comments

Screenshot aus: "St. Lucia - Wait for Love (Sidewalk Sessions)"
Irgendwo zwischen Elektro-Indie und klassischem Synthie-Pop liegt das Debüt von Jean-Philip Grobler, einem gebürtigen Südafrikaner. Seit 2012 ist er als St. Lucia bekannt. Dieser Bandname weist bereits hervorragend auf den Sound hin.
Denn das Album When The Night klingt so:
Nach Tropen, Vulkanen, dem Meer und überhaupt: Urlaub, den man sofort antreten will.
Und das hört man in jedem einzelnen Song.
Auf einer dieser häufig schrecklichen Sommer-Playlisten von Spotify entdeckte ich im Sommer 2013 Elevate, das Lied, das man von der Band an ehesten kennt. Die tropischen Synthesizier-Klänge, das typische 80er-Schlagzeug und dieses wunderbare Gefühl von Freiheit haben mich sofort eingenommen.
Als einige Monate darauf, im Oktober 2013, das komplette Album erschien, war ich hin und weg von The Night Comes Again, einem nahezu brachialen Opener. Perfekt, wenn man alleine im Auto sitzt und über eine Landstraße gurken muss. Eine Zeit lang war er der erste Song, den ich nach der Schule angemacht habe, und im Urlaub begleitet er mich seitdem sowieso.
Der Rest des Albums lässt teilweise leider ziemlich nach, manche Songs verschwimmen ineinander. Es stechen vor allem September, Closer Than This und When The Night hervor. Gerade letzterer überzeugt mit seinen genialen Ohrwurm-Synthies, auch wenn er viel Anlaufzeit braucht.

Textlich ist When The Night nicht herausragend, aber das würde hier auch nicht passen. Was dichtet man schon auf einen Urlaubs-Track? Für Musik zum abschalten ... halt, nein, das ist doppeldeutig genießen reichen die Lyrics.

St. Lucias Debüt klingt nach Christopher Cross, Miami Vice-Soundtrack und Fleetwood Mac. 
Moderne vergleichbare Künstler sind Friendly Fires, CHRVCHES, Atlas Genius und Foster The People. Jean-Philip selbst hat einmal gesagt, dass er sich vor allem von Phil Collins, Radiohead, Paul Simon und dem Fleetwood Mac-Klassiker Tango In The Night inspirieren lässt:



Bewertung

Hinter all dem versteckt sich trotzdem ein eigener, mutiger Sound, der sich hoffentlich mit kommenden Projekten immer weiter entwickeln wird.
Bislang sind Jean-Philips Platten nur in den USA, Polen und Deutschland erschienen, was alle Hipster freuen wird. Etwas mehr Erfolg würde ich St. Lucia trotzdem von Herzen wünschen.










Für den Einstieg lasse ich euch Elevate da, immerhin war dies der Song, der mich zu einem Fan gemacht hat. Danach würde ich direkt zu When The Night raten.
Was haltet ihr von St. Lucia? Welche Einflüsse hört ihr raus?

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Wer ich bin und warum ich CDs gestohlen habe

20:21 Jenny Karpe 2 Comments

Noch immer habe ich diesen sonnigen Tag vor circa neun Jahren im Gedächtnis, als meine Mutter mir ihren 528-Megabyte-MP3-Player in die Hand drückte und sagte: »Hör doch mal bitte die Batterie leer, Jenny.«
Ich blieb im abendlichen Garten zurück, setzte mich auf meine rote Schaukel und durchforstete sämtliche Alben, die Depeche Mode zu diesem Zeitpunkt herausgebracht hatte (etwas anderes hatte meine Mutter damals nicht auf ihrem Player, mittlerweile ist die Diskografie von Coldplay hinzugekommen).

Bei Enjoy the silence war es sofortige Liebe, und bei Shake the disease erinnerte ich mich daran, dass ich einmal die The Singles 81→85 aus dem elterlichen CD-Regal gemopst hatte.
Wenn ich heute Depeche Mode höre, dauert es meistens nicht lange, bis meine Mutter ins Zimmer schaut und den stolzen "Das-hat-sie-von-mir!"-Blick trägt. Für das DM-Poster an meiner Zimmertür hätte sie in ihrer Jugendzeit sehr viele Ostmark hinblättern müssen, wenn man denn eines gefunden hätte. Ich würde gerne in einer Zeit leben, in der Musik für den Menschen so viel bedeutet. (Was für ein Zufall, dass ich dies am 25. Jahrestag der deutschen Einheit schreibe. Nun denn, weiter im Text).

Es blieb nicht bei Depeche Mode. Bald klaute ich das Best Of von Christopher Cross aus dem elterlichen Regal (und fand nur Ride like a wind gut), wunderte mich über den Beginn von Love has the power von Toto (und verliebte mich prompt in alle anderen Songs), danach packte mich Tears for Fears.
Meine beste Freundin entdeckte Pink Floyd, als wir etwa in der siebten Klasse waren. Wir sangen äußerst schief Enjoy the silence mit Singstar, sie zeigte mir Mike Oldfield, The Fixx, Muse. Gemeinsam besuchten wir ein Konzert von The Watch, einer italienischen Genesis-Tribute-Band. Für das Original waren wir einfach zu spät geboren.

Mittlerweile besitze ich etwas, was meine Eltern nie hatten: Einen Plattenspieler. Flohmärkte, Ebay und Plattenläden sorgten dafür, dass ich innerhalb meines ersten halben Jahres 150 Platten zusammengekauft habe.



Warum?
Weil es haptisch ist. Weil She's like the wind mit dem typischen Knistern auf eine beinahe unkitschige Weise nostalgisch macht. Und weil alte Schätze so unfassbar günstig zu haben sind, als wären sie nichts mehr wert. (3€ für The lamb lies down on broadway von Genesis? Also bitte!)

Ich selbst spiele kein Musikinstrument, kann nicht einmal richtig Noten lesen.
Meine einzige Fortbildung erhalte ich aus dem Musikexpress, Rezensionen schaue ich lediglich bei Sorgenschall.
Aber ich glaube, mehr muss ich auch gar nicht. Mit diesem Blog möchte ich über Musik quatschen, eine Zeitreise veranstalten - und mich dabei vor allem selbst überraschen.
Denn: Als ich geboren wurde, war gerade Killing me softly auf Platz 1 der deutschen Charts. Das nennt man "Born under a bad song".
Es kann nur besser werden.

Ansonsten: Der Rest einmal im Schnelldurchlauf.

Wer ich bin: Jenny
Wann ich zur Welt kam: 1996 (damit ihr nicht nach Killing me softly googlen müsst)
Was ich mache: Medienproduktion studieren, im Radio moderieren, für eine Tageszeitung sowie eigene Romane schreiben.
Meine Lieblingsband: Laut Last.fm: Schiller. Laut Plattensammlung: Mike Oldfield.
Welche Platte zuerst auf meinem Abspielgerät lief: Nightflight to Venus von Boney M.
Erste selbstgekaufte Platte: Toto von Toto
Erstes Konzert: Rolf Zuckowski
Erstes Konzert, auf dem ich gern war: Reamonn, 2008
Bestes Konzert bislang: Schiller, 2010 + 2012
Lieblingsmusik im Auto: AFewSides von Fewjar
Kann ich gar nicht ausstehen: Helene Fischer, Die toten Ho- halt, nein, ich liste das alles lieber nicht auf. Über Geschmack lässt sich schließlich immer streiten. Was ich nicht mag, werdet ihr noch merken.

Und, am allerwichtigsten: Was jetzt gerade läuft, seht ihr auf meinem Profil bei Last.fm. Die Seite ist zwar nicht an meinen Plattenspieler gekoppelt, aber ansonsten gibt sie recht gut wieder, was gerade läuft und seit Oktober 2014 bei mir lief.
Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch - bald gibt es einen ersten Post über St. Lucia, eine begnadete und viel zu unbekannte Synthie-Band aus Nordamerika.
Außerdem werde ich mich auf Kraftwerk stürzen und natüüürlich Depeche Mode einige Zeilen widmen. Dazu kommen dann aktuelle Rezensionen von neuen Alben, etwa von Tame Impala und New Order.
Freut euch! Ich tus nämlich schon. :)

Eure Jenny

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