Die Anfänge der Beatles [Blindhören]

22:52 Jenny Karpe 0 Comments

„Viele Leute fragen, was sind Beatles? Warum Beatles? Hä? Beatles? Wie seid ihr auf den Namen gekommen? Nun denn, wir werden es Ihnen sagen. Der Name ist in einer Vision gekommen – ein Mann erschien auf einem brennenden Kuchen und sprach zu ihnen: ‚Vom heutigen Tag an seid ihr Beatles, mit einem «A»‘. ‚Vielen Dank, Herr Mann‘, sagten sie und dankten ihm damit.“
– John Lennon: Mersey Beat, 1961
Bildquelle


2015.
Ein Weihnachtsgeschenk für alle Musikfans: Die komplette Diskografie der Beatles ist auf fast allen Streamingportalen verfügbar.
Meine Eltern mögen die Beatles nicht sonderlich, und ich habe (wie ihr wisst) einen Großteil meines Geschmacks von ihnen. Eine halbe Dokumentation habe ich mal gesehen, Yesterday und Yellow Submarine musste ich im Musikunterricht brav mitsingen. Aber eine wirklich Ahnung von den Beatles habe ich nicht.
Darum gibt es heute ein erneutes Blindhören. Natürlich schaffe ich nicht die komplette Diskografie auf einmal, darum schmeiße ich gleich einfach das erste Album an und lese mich derweil in die Materie ein. Die spannendsten Fakten versuche ich, euch hier zusammenzutragen. Wie immer wird es etwas strukturlos, aber hoffentlich witzig.
Dann mal los!

12.48 Uhr.
Heute befassen wir uns mit den vier ersten Alben:

1963: Please Please Me
1963: With the Beatles
1964: A Hard Day’s Night
1964: Beatles for Sale

Die Geschichte der Beatles beginnt eigentlich lange vor den ersten Alben (wer hätte es gedacht), allerdings werden wir das überspringen. Stattdessen möchte ich mich ausnahmsweise fast nur auf die Musik an sich konzentrieren, ihre Entstehung und den Einfluss auf nachfolgende Musiker. Während ich den Artikel schreibe, spielen die Alben, und ich werde einzelne Stücke kommentieren.

"Please Please me" (1963) spielt bereits, während ich Fakten dazu stöbere. Die Beatles sind vor der Aufnahme schon viel mit dem Stücken aufgetreten, darum konnte das gesamte Album innerhalb von 13 Stunden aufgenommen werden.
Sechs der Songs sind Coverversionen und insgesamt vier wurden den Single-Auskopplungen entnommen und mussten deshalb nicht neu aufgenommen werden.
Ich merke, wie ich bei Misery mit dem Kopf wippe.
In Deutschland hieß die Scheibe übrigens zunächst "Die Zentrale Tanzschaffe der weltberühmten Vier aus Liverpool".
Warum nicht.

Man kann es gar nicht anders sagen - die Beatles waren unfassbar produktiv. Auf ein Album von Depeche Mode muss man im Schnitt vier Jahre warten.
Allerdings fällt mir schon jetzt auf, dass ihre Lieder recht kurz sind - kaum länger als zweieinhalb Minuten. Das verlangt nach einer Google-Suchanfrage!
Ich stoße auf eine Liste aller Beatles-Songs, die mir keine Antworten liefert.
Ich finde heraus, dass der kürzeste Song 23 Sekunden lang ist (bei Spotify 26) und die ersten Konzerte im Durchschnitt 28 Minuten lang waren.


Aber eine richtige Antwort finde ich nicht, ohne die Seite 1 der Google-Suchergebnisse zu verlassen (und das will ja keiner). Stattdessen frage ich meine Follower in allerfeinstem Englisch.

12.58 Uhr.

Bei der Gelegenheit finde ich folgenden Tweet und muss lachen. Ich nehme mir vor, bis auf Punkt 2 keinen der Punkte zu erfüllen.

Mittlerweile ist das erste Album fast durchgehört. Früher wäre vermutlich der absolute Beatles-Fan geworden, ich kann den Hype absolut verstehen.
Oh! Den Song kenne ich sogar, Love Me Do.
Vielleicht steckt das Geheimnis der Beatles einfach in den simplen Texten.
Okay, Rätsel gelüftet, Ende des Artikels.

13.10 Uhr.
Okay. Scherz.
Der User @FruitMeister antwortet auf meinen Hilferuf "normal length for the day I guess. Better than the overly lengthily drivel we are fed nowadays."
Wir machen es uns mit den Antworten aber einfach heute.

Zeit für ein bisschen Statistik, während mir Baby It's You ins Ohr schallallat.

Anzahl der Beatles-Singles, die Platz 1 erreichten: 20
Anzahl der Wochen, die Beatles-Alben insgesamt auf Platz 1 standen: 147
Anzahl der Personen, die als „Fünfter Beatle“ gehandelt wurden (u. a. Pete Best, Eric Clapton, Yoko Ono): 28
– Quelle: Focus

Laut Musikexpress (Ausgabe04/2014) ist der fünfteste Beatle übrigens George Martin. (Nein, nicht der Sänger von Coldplay. Der Produzent der Beatles).

Oh, Do You Want To Know A Secret kenne ich auch. Das gefällt mir sehr gut, vom Rhythmus (und weil es nicht sofort um Liebe geht, sondern witzig-satirisch klingt).
Mittlerweile bekomme ich das Gefühl, dass die Songs gerade richtig durchstarten und dann aufhören, als wären sie nur angeteasert worden. Das ist extrem ungewohnt für mich.

13:20 Uhr.
Die Beatles sind so bekannt, mir fällt mit Sicherheit kein Wortwitz ein, der noch nicht gebracht wurde. (Help!)

"Please Please Me" ist zu Ende, und ich fand es absolut hörenswert, obwohl in meinen Ohren (noch?) alles ähnlich klingt. Weiter geht es mit "With The Beatles". Gleich der erste Song gefällt mir richtig gut, vor allem zu Beginn. Im Songtext ist fast eine Art Wortspiel mit "be long" und "belong", so etwas hält mich zusätzlich bei Laune.


13:35 Uhr.
Wusstet ihr, dass Ringo das japanische Wort für Apfel ist?

13:37 Uhr.
Jetzt habe ich auch eine Ahnung, woher das Neo Magazin Royale immer die Musik für den Beefträger hernimmt. Please Mister Postman klingt zumindest sehr ähnlich.

13:41 Uhr.
"With The Beatles" (1963) ist übrigens das zweite Studioalbum. Wie auch bei "Please Please Me" gibt es neben eigenen Stücken auch bewährte Coveraufnahmen, die live bereits gut funktioniert haben.
Es ist faszinierend, dass die Beatles ihre Erfolge schon feierten, bevor das erste Album draußen war, dafür fallen mir aus heutiger Sicht wenige aktuelle Beispiele ein.
Bei mir klingelt aber etwas - war das bei den BeeGees nicht genau so?

Das Problem dieses Artikels ist eigentlich nicht, dass ich keine Ahnung von den Beatles habe. Vielmehr habe ich ein wenig Schiss davor, diese Alben zu reviewen - viele kennen sie ja schon, viele sind alteingesessene Fans. Übrigens habe ich seit über einer Stunde einen hartnäckigen Ohrwurm von
SHE LOVES ME, YEAH, YEAH, YEAH!

13:59 Uhr.
Huch, A Hard Day's Night kenne ich auch. Wir beginnen mit dem gleichnamigen Album und gelangen in das Jahr 1964. Es handelt sich um die Filmmusik zu "Yeah Yeah Yeah" (deutscher Kinotitel). Im Mittelpunkt stehen - wer hätte es gedacht - die Beatles.


14:01 Uhr.
Ich grabe immer noch nach einem Witz, allerdings würde das Punkt 5 der Liste von oben widersprechen. Aber vielleicht bringe ich heimlich einen unter. Der ist dann sicherlich unterirdischer als die Yell--- nein. Nein.
Nein.

14:04 Uhr.
„Yeah Yeah Yeah“ der Beatles ein Paradebeispiel für westliche Beatmusik: „Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, […] sollte man doch Schluss machen.“
– Walter Ulbricht, 1965, Ankündigung des Verbots westlicher Beatmusik auf dem XI. Plenum des ZK der SED
Hach ja. Sicherlich.

Zum ersten Mal gibt es auf diesem Album keine einzige Coverversion, sondern nur Eigenkompositionen von Lennon und McCartney.
Apropos Cover - die erste Reihe der kleinen Bilder zeigt John Lennon, die zweite George Harrison, die dritte Paul McCartney und die vierte Ringo Starr.

14:26 Uhr.
Ich unterbreche das Durchhören der Alben für einen Ohrwurm. Es geht gerade nicht anders.



22:07 Uhr.
Ja, es ist spät geworden. Irgendwann haben sich Kopfschmerzen eingeschlichen, die ich nicht unbedingt den Beatles zuschieben will.
Die vierte und letzte Platte für diesen Post beginnt gerade, "Beatles for sale" von 1964.
No Reply kommt mir auch bekannt vor, hier gefallen mir die Stimmen besonders gut, besonders im "Refrain".


22:11 Uhr.
Auch dieses Album wurde recht flott aufgenommen, die Beatles waren damals nämlich ziemlich im Stress und wurden von Interview zu Interview geschickt. 6 der 14 Songs stammen nicht aus der Feder von McCartney und Lennon.

21:13 Uhr.
Während Baby's In Black spielt, lese ich zufällig, dass dieser Song ein absoluter Dauerbrenner auf den Konzerten war, selbst am Ende ihrer Live-Karriere. Mich haut er null vom Hocker, aber vielleicht liegt es an den Songtexten ... oder der Zeit.

22:22 Uhr.
Ich mag das Cover.
Das von "A Hard Day's Night" hat mir auch gefallen, am Besten ohne den Schriftzug obendran.

21:30 Uhr.
Okay, jetzt habe ich tatsächlich mehr auf die Lyrics geachtet als eben. (Wenn man nebenbei bloggt ist es recht schwer, sich darauf zu konzentrieren. Bei den Beatles ist ja zum Glück viel Wiederholung in den Zeilen). Mir ist aufgefallen, dass "Beatles for Sale" wesentlich mehr düstere Texte Platz gefunden haben, mit einigen Ausnahmen natürlich. 

22:41 Uhr.
Mit Everybody Trying To Be My Baby endet diese Scheibe - und irgendwie lässt sie mich etwas enttäuscht zurück. Die übrigen drei Alben haben mir alle besser gefallen.










Folgenden Alben widmen wir uns in den nächsten Teilen dieser Serie:

1965: Help!
1965: Rubber Soul
1966: Revolver
1967: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band
1967: Magical Mystery Tour
1968: The Beatles
1969: Yellow Submarine
1969: Abbey Road
1970: Let It Be

Bis dahin!

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Bloß nichts vergessen! Mein Musikjahr 2015

14:00 Jenny Karpe 4 Comments

2015.
Spotify, Last.FM und Co. erzählen einem am Ende des Jahres, wie toll doch die gemeinsame Zeit war. Die wohl bekannteste (und gestalterisch ansprechendste) Statistik erstellt meiner Meinung nach Spotify. Da ich seit Januar 2015 einen Plattenspieler habe, repräsentiert deren Rückblick allerdings nicht alles. Darum erledige ich das jetzt selbst.

DiKategorien


52+ Tage volle Dröhnung
Top-Titel
Top-Künstler
Top-Alben
Die Vinyl-Statistik
Überraschendes
Worst Of 2015
Vorfreude auf 2016



52+ Tage volle Dröhnung


Spotify sagt, ich hätte in knapp 75.000 Minuten 5.200 verschiedene Songs von 2.054 Künstlern angehört. Insgesamt wären das circa 52 volle Tage.
Da ich seit Ende Oktober Spotify Premium habe, gilt diese Statistik nicht ganz - vom neuen Account konnte ich keine Daten einsehen.
Hinzu kommen noch ein paar Stunden iTunes (gekaufte Alben haben damit schließlich eine höhere Qualität als Spotify), MP3-Player, CDs im Auto, CDs in meiner Stereoanlage, YouTube-Musikvideos und mein beinahe vollkommen internetresistenter Plattenspieler.
Musik lief also eigentlich immer.

Top-Titel


Spotify sagt, meine Top Titel wären folgende:
  1. Warm von SG Lewis
  2. Forrest von DAT ADAM
  3. Why iii love the moon von Phony Ppl
  4. My Boogie von Trauma
  5. Origami von Capital Cities
Last.FM unterschreibt diese Liste, vertauscht allerdings die ersten beiden Plätze.
Einmal abgesehen davon, dass ich mich - wenn ich den Namen so lese - nicht an My Boogie erinnern kann, hat ein ganz anderer Song mein Herz am meisten erwärmt. Das ist nämlich My Type von Saint Motel. Der lief vor allem in meinem Auto rauf und runter.


Übrigens habe ich gerade in meinem alten Nicht-Premium-Account gegraben: My Boogie liegt in meiner Hauptplaylist einfach zwischen meinen anderen beiden liebsten Sommersongs. Da ist es klar, dass ich den häufiger höre, hihi.


Andere Titel, die dieses Jahr geprägt haben:

OM von Bilderbuch, Games People Play von The Alan Parsons Project, Tango In The Night von Fleetwod Mac, Kein Mensch mehr von Fabian Römer, Two Orbits von Fewjar, More Than A Miracle von MNEK, True Survivor von David Hasselhoff, (OO) von Rone, Lean On von Major Lazer (ein CHART-Hit, wow!) und State Of The Art von Gotye. Das sind zumindest die Songs, die mir auf Anhieb einfallen.
Ich habe sie euch in eine Playlist gepackt (keine Angst, die beginnt nur so ruhig). Größtenteils soll sie gute Laune machen, mit Warm und Why iii love the moon sind aber auch zwei Runterkommenlasser eingebaut.



Top-Künstler


Spotify sagt Cro. Ich sage, dass das gar nicht sein kann und tue ganz unschuldig.
Meine Top-Künstler laut Spotify:
  1. Fabian Römer
  2. Schiller
  3. DAT ADAM
  4. Cro
  5. Fleetwood Mac
Wenn wir über die Sache mit der Pandamaske mal hinwegsehen (die MTV Unplugged-Sessions haben mir nun einmal gefallen, pfui!) ist Schiller ohnehin offensichtlich gewesen, den höre ich ja fast immer, wenn ich runterkommen, schreiben oder schlafen möchte.


Die EP von DAT ADAM lief im Sommer zwischenzeitlich auf Dauerschleife, tagelang. Und - sorry - die ist auch einfach geil.
Mithilfe von Last.FM habe ich mir eine akkuratere Liste zusammengeklaut erstellt.
  1. Schiller (634 Scrobbels)
  2. Fabian Römer (550)
  3. The Alan Parsons Project (400)
  4. Bilderbuch (338)
  5. Hot Chip (334)
  6. Fewjar (308)
  7. DAT ADAM (296)
  8. Fleetwood Mac (277)
  9. Phony Ppl (228)
  10. Bonobo (190)
  11. Cro (183) <-- Sieht gar nicht mehr so mächtig aus!
Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einige Neuentdeckungen (= Künstler, die ich 2014 leider noch nicht kannte) küren, die da wären:

  1. Floating Points mit seiner Elaenia EP (hier auf Spotify) [Klassik, Techno, House]
  2. Kim Churchill mit Silence/Win (Spotify) [Singer-Songwriter, Pop]
  3. Phony Ppl mit Yesterday's Tommorow (Spotify) [Keine Ahnung, was das für ein Genre ist!]
  4. ODESZA mit In Return (Spotify) [Electro, Dance, Ambient]
  5. Saint Motel mit der My Type EP (Spotify) [80s Synthie auf neu, Funk?]
  6. Käptn Peng und die Tentakel von Delphi (Spotify) [Intelligenter Deutschrap]
  7. Kodak to Graph mit ISA (Spotify) [Ambient, Elektro]
  8. MITCH MURDER. Hört den Mann! [Modern 80s]

Top-Alben


Kurz und schmerzlos:
  1. Chrome von DAT ADAM
  2. Kalenderblätter von Fabian Römer
  3. Tango In The Night von Fleetwood Mac
  4. Yesterday's Tomorrow von Phony Ppl
  5. SCHICK SCHOCK von Bilderbuch
  6. Weltreise von Schiller
  7. MTV Unplugged von Cro
  8. Krawalle und Liebe von Neodisco
  9. Silence/Win von Kim Churchill
  10. How To Train Your Dragon OST von John Powell
Persönliches Album des Jahres ist eindeutig SCHICK SCHOCK von Bilderbuch. Liebste EP war Indigo von Fewjar.

Die Vinyl-Statistik


2015 habe ich 159 Schallplatten gekauft oder geschenkt bekommen (Nicht-Maxi-Singles nicht eingerechnet). Eine vollständige Liste meiner aktuellen Platten findet ihr hier.
Es ist sehr schwer, aufzulisten, wie viel Vinyl ich gehört habe, und wie oft. Darum hier eine schlecht zu belegende Liste meiner 15 Dauerbrenner:

  1. SCHICK SCHOCK von Bilderbuch
  2. The Wall von Pink Floyd
  3. Why Make Sense? von Hot Chip
  4. The Lamb Lies Down On Broadway von Genesis
  5. The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd
  6. In The Heat Of The Night von Imagination
  7. Creatures von Rone
  8. Songs From The Big Chair von Tears For Fears
  9. Eye In The Sky von The Alan Parsons Project
  10. Moderat von Moderat
  11. Swingende Notwendigkeit von Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra
  12. Mad World (Single) von Tears For Fears
  13. Purple Rain von Prince & The Revolution
  14. Music For The Masses von Depeche Mode
  15. Toto von Toto
Ich war in Plattenläden in Bielefeld, Chemnitz und Prag, auf Flohmärkten in der Region und im Internet - vor allem auf Ebay - unterwegs.

Überraschendes


Niemand hat mich im Frühling darauf angesprochen, dass ich zu viel Take That höre. Leute, ihr müsst mich da rausholen! Manchmal lasse ich mich zu so etwas hinreißen!
Die größte Überraschung war eventuell auch, dass mir Cro Unplugged gefallen hat. Oder dass es von George Michael ein hinreißendes Album, nämlich Songs From The Last Century (1999), gibt, das man wunderbar im Zug hören kann.
UND ich finde sogar die neue Single von Silbermond okay. Das hat es noch nie gegeben.

Worst Of 2015


Bands:
Kraftklub, K.I.Z., Revolverheld, Kygo (ist das überhaupt ne Band oder nur ein Typ? Ich google den Kram jetzt nicht), die Söhne Mannheims, One Direction, 5 Seconds Of Summer, AnnenMayKantereit

Männliche Interpreten:
Xavier Naidoo.
Hozier, Pitbull, Justin Bieber, Drake, Skrillex, David Guetta, Andreas Bourani, überhaupt deutsche Schnulzensänger, Ed Sheeran, Felix Jaehn, Kanye West, usw.

Weibliche Interpreten:
Fast alle. Sarah Connor, Lana Del Rey. Und vor allem Adele.

Schlimmster Song des Jahres


Lieblingsmensch von Namika. Bitte WAS ist bei der Sängerin falsch!?

Plus ein Haufen Chartschrott, aber das kennt man ja.
Eine halbwegs erträgliche Übersicht über das vergangene Pop-Jahr liefert immer Daniel Kim. Hier geht es zu seinem Rückblick.



Vorfreude auf 2016


Viel habe ich mir noch nicht ausgeguckt, aber ich freue mich auf jeden Fall auf:
Das Debüt von Felix Denzer von Fewjar aka DNZR
Das Debüt von André Moghimi plus Jako Joiko von Fewjar aka Mhokomo
Die neue Schiller-Platte Future (Februar)
Die neue Scheibe von St.Lucia, die Matter heißen wird (Ende Januar)

Ich danke euch für den tollen Auftakt, den ich mit diesem Blog 2015 feiern durfte. Hoffentlich ist auch für euch ein bisschen Hörenswertes dabei gewesen! Welche Songs haben euch in diesem Jahr am meisten gefallen, welche gar nicht?

4 Kommentare:

Den Rahmen sprengen: Clevere Aufbewahrung von Konzertkarten

21:09 Jenny Karpe 0 Comments

2015.
In diesem Post soll es nicht in erster Linie um Musik gehen, aber um eine schöne Nebensache.
Sammelt ihr Konzertkarten?
Wenn ja: Packt ihr sie ganz klassisch in einen Bilderrahmen, einen Ordner, einen alten Briefumschlag?
Bei mir hingen die guten Dinger lange in einem stinknormalen Bilderrahmen, der etwa die Größe DIN A1 besaß. Das war weder besonders kreativ noch sehr schick. (Was wiederum auch an den öden Eventim-Tickets liegt).

Neulich sind wir dann bei einer bekannten Dekorationskette* über außergewöhnliche Bilderrahmen gestolpert, in denen man Bilder an Wäscheklammern aufhängt. Die Scheibe ist also ein ganzes Stück vom Brett entfernt.
Das ist doch PERFEKT für Konzertkarten! Allerdings sah ich in dem Moment auch eine Möglichkeit, ein paar alte Schallplatten loszuwerden - Simple Minds, Pet Shop Boys, Level 42. Alle unfassbar hüpf-freudig, die waren ohnehin nicht mehr zu gebrauchen.

*Die Rede ist von Nanu Nana. Leider kann man die Rahmen nicht online bestellen, sonst hätte ich euch einen Link bereitgestellt. Aktuell kosten meine Rahmen unter 10 Euro das Stück.


Damit sie in den Rahmen passen, hat mir mein Vater dabei geholfen, einige Vinylstücke mit einer elektrischen Handkreissäge (den richtigen Namen trage ich nach) zu entfernen.
Scheren, Cuttermesser oder dergleichen eignen sich NICHT, um Vinyl zurechtzuschneiden!
Die überschüssigen Polyvinylcarbonat-Reste an den Rändern wurden hingegen einfach mit einem Messer abgeschabt.
Anschließend wurde die Platte auf der Platte (ha-ha) befestigt, wofür wir doppelseitiges Montage-Klebeband benutzt haben.


Schließlich wurden die Tickets sortiert. Insgesamt sind es zwei Dutzend, 17 sind schon in Rahmen gelandet. So sieht der Depeche Mode-Queen Kings-Coldplay-Rahmen aus:


Noch während des Bastelns wurde beschlossen: Da muss ein vierter Rahmen her. Einige Tickets sind übrig, und da wir nächstes Jahr 1x zu Coldplay nach Gelsenkirchen fahren; 1x zu Schiller nach Bielefeld (und evtl. noch 1x nach Hannover oder Chemnitz oder sowas); da ich gerne mal zum MELT!-Festival würde; da ich Bilderbuch unbedingt noch einmal live sehen möchte und ohnehin viele geile Konzerte anstehen - Platz wird immer gebraucht.


Noch sieht es tatsächlich etwas nackeliger aus, aber das liegt auch ein wenig am Winkel des Bildes. In der momentanen Lichtstimmung sieht alles viel besser aus.
In diesem Sinne! Viel Spaß beim eventuellen Nachbasteln. Wie bewahrt ihr eure Konzertkarten auf? :)

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Ein kleiner Nachtrag für alle Neugierigen. ;) Folgende Karten hängen:

Rahmen A (Level 42 - World Machine im Hintergrund)
Postkarte "Was wäre wenn?" nebst Konzertticket zur gleichnamigen Tour von Bodo Wartke, Oktober 2015.
Jochen Malmsheimers "Ermpftschnuggn trødå" (Kabarett)
Zwei Tickets für das Bad Oeynhausener Theater im Park, einmal Kabarett, einmal das russische Nationalballett (ja, superspannend. Verzeihung).
Der König der Löwen, September 2010.
Die drei ??? und die schwarze Katze (Vollplaybacktheater).

Rahmen B (Simple Minds - Real To Real Cacophony)
Fettes Brot, Januar 2014.
Herrenmagazin, November 2014.
Reamonn, Februar 2009.
2x Schiller, 2010 und 2012.
Bilderbuch, März 2015.

Rahmen C (Pet Shop Boys - Suburbia EP)
3x Depeche Mode, Juni, Juli und November 2013.
Autogrammkarte von den Queen Kings (Queen Tribute Band), Konzert war im November 2014 (als Presse hab ich keine Eintrittkarte bekommen, aber dafür durfte ich kostenlos dabei sein, das war super!)
2x Coldplay, 2012 und 1 Live-Radiokonzert 2014

Übrig sind:
Ich + Ich, August 2010
Ashley Hicklin, März 2011 (toller Singer-Songwriter) + Autogramm
Pur & Friends auf Schalke, September 2007 (ich war JUNG und mochte das! HILFE)
N-JOY Starshow, Juni 2009.
The Watch (Genesis Tribute Band), Mai 2013

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