Bloß nichts vergessen! Mein Musikjahr 2015

14:00 Jenny Karpe 4 Comments

2015.
Spotify, Last.FM und Co. erzählen einem am Ende des Jahres, wie toll doch die gemeinsame Zeit war. Die wohl bekannteste (und gestalterisch ansprechendste) Statistik erstellt meiner Meinung nach Spotify. Da ich seit Januar 2015 einen Plattenspieler habe, repräsentiert deren Rückblick allerdings nicht alles. Darum erledige ich das jetzt selbst.

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52+ Tage volle Dröhnung
Top-Titel
Top-Künstler
Top-Alben
Die Vinyl-Statistik
Überraschendes
Worst Of 2015
Vorfreude auf 2016



52+ Tage volle Dröhnung


Spotify sagt, ich hätte in knapp 75.000 Minuten 5.200 verschiedene Songs von 2.054 Künstlern angehört. Insgesamt wären das circa 52 volle Tage.
Da ich seit Ende Oktober Spotify Premium habe, gilt diese Statistik nicht ganz - vom neuen Account konnte ich keine Daten einsehen.
Hinzu kommen noch ein paar Stunden iTunes (gekaufte Alben haben damit schließlich eine höhere Qualität als Spotify), MP3-Player, CDs im Auto, CDs in meiner Stereoanlage, YouTube-Musikvideos und mein beinahe vollkommen internetresistenter Plattenspieler.
Musik lief also eigentlich immer.

Top-Titel


Spotify sagt, meine Top Titel wären folgende:
  1. Warm von SG Lewis
  2. Forrest von DAT ADAM
  3. Why iii love the moon von Phony Ppl
  4. My Boogie von Trauma
  5. Origami von Capital Cities
Last.FM unterschreibt diese Liste, vertauscht allerdings die ersten beiden Plätze.
Einmal abgesehen davon, dass ich mich - wenn ich den Namen so lese - nicht an My Boogie erinnern kann, hat ein ganz anderer Song mein Herz am meisten erwärmt. Das ist nämlich My Type von Saint Motel. Der lief vor allem in meinem Auto rauf und runter.


Übrigens habe ich gerade in meinem alten Nicht-Premium-Account gegraben: My Boogie liegt in meiner Hauptplaylist einfach zwischen meinen anderen beiden liebsten Sommersongs. Da ist es klar, dass ich den häufiger höre, hihi.


Andere Titel, die dieses Jahr geprägt haben:

OM von Bilderbuch, Games People Play von The Alan Parsons Project, Tango In The Night von Fleetwod Mac, Kein Mensch mehr von Fabian Römer, Two Orbits von Fewjar, More Than A Miracle von MNEK, True Survivor von David Hasselhoff, (OO) von Rone, Lean On von Major Lazer (ein CHART-Hit, wow!) und State Of The Art von Gotye. Das sind zumindest die Songs, die mir auf Anhieb einfallen.
Ich habe sie euch in eine Playlist gepackt (keine Angst, die beginnt nur so ruhig). Größtenteils soll sie gute Laune machen, mit Warm und Why iii love the moon sind aber auch zwei Runterkommenlasser eingebaut.



Top-Künstler


Spotify sagt Cro. Ich sage, dass das gar nicht sein kann und tue ganz unschuldig.
Meine Top-Künstler laut Spotify:
  1. Fabian Römer
  2. Schiller
  3. DAT ADAM
  4. Cro
  5. Fleetwood Mac
Wenn wir über die Sache mit der Pandamaske mal hinwegsehen (die MTV Unplugged-Sessions haben mir nun einmal gefallen, pfui!) ist Schiller ohnehin offensichtlich gewesen, den höre ich ja fast immer, wenn ich runterkommen, schreiben oder schlafen möchte.


Die EP von DAT ADAM lief im Sommer zwischenzeitlich auf Dauerschleife, tagelang. Und - sorry - die ist auch einfach geil.
Mithilfe von Last.FM habe ich mir eine akkuratere Liste zusammengeklaut erstellt.
  1. Schiller (634 Scrobbels)
  2. Fabian Römer (550)
  3. The Alan Parsons Project (400)
  4. Bilderbuch (338)
  5. Hot Chip (334)
  6. Fewjar (308)
  7. DAT ADAM (296)
  8. Fleetwood Mac (277)
  9. Phony Ppl (228)
  10. Bonobo (190)
  11. Cro (183) <-- Sieht gar nicht mehr so mächtig aus!
Des Weiteren möchte ich an dieser Stelle einige Neuentdeckungen (= Künstler, die ich 2014 leider noch nicht kannte) küren, die da wären:

  1. Floating Points mit seiner Elaenia EP (hier auf Spotify) [Klassik, Techno, House]
  2. Kim Churchill mit Silence/Win (Spotify) [Singer-Songwriter, Pop]
  3. Phony Ppl mit Yesterday's Tommorow (Spotify) [Keine Ahnung, was das für ein Genre ist!]
  4. ODESZA mit In Return (Spotify) [Electro, Dance, Ambient]
  5. Saint Motel mit der My Type EP (Spotify) [80s Synthie auf neu, Funk?]
  6. Käptn Peng und die Tentakel von Delphi (Spotify) [Intelligenter Deutschrap]
  7. Kodak to Graph mit ISA (Spotify) [Ambient, Elektro]
  8. MITCH MURDER. Hört den Mann! [Modern 80s]

Top-Alben


Kurz und schmerzlos:
  1. Chrome von DAT ADAM
  2. Kalenderblätter von Fabian Römer
  3. Tango In The Night von Fleetwood Mac
  4. Yesterday's Tomorrow von Phony Ppl
  5. SCHICK SCHOCK von Bilderbuch
  6. Weltreise von Schiller
  7. MTV Unplugged von Cro
  8. Krawalle und Liebe von Neodisco
  9. Silence/Win von Kim Churchill
  10. How To Train Your Dragon OST von John Powell
Persönliches Album des Jahres ist eindeutig SCHICK SCHOCK von Bilderbuch. Liebste EP war Indigo von Fewjar.

Die Vinyl-Statistik


2015 habe ich 159 Schallplatten gekauft oder geschenkt bekommen (Nicht-Maxi-Singles nicht eingerechnet). Eine vollständige Liste meiner aktuellen Platten findet ihr hier.
Es ist sehr schwer, aufzulisten, wie viel Vinyl ich gehört habe, und wie oft. Darum hier eine schlecht zu belegende Liste meiner 15 Dauerbrenner:

  1. SCHICK SCHOCK von Bilderbuch
  2. The Wall von Pink Floyd
  3. Why Make Sense? von Hot Chip
  4. The Lamb Lies Down On Broadway von Genesis
  5. The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd
  6. In The Heat Of The Night von Imagination
  7. Creatures von Rone
  8. Songs From The Big Chair von Tears For Fears
  9. Eye In The Sky von The Alan Parsons Project
  10. Moderat von Moderat
  11. Swingende Notwendigkeit von Bodo Wartke & The Capital Dance Orchestra
  12. Mad World (Single) von Tears For Fears
  13. Purple Rain von Prince & The Revolution
  14. Music For The Masses von Depeche Mode
  15. Toto von Toto
Ich war in Plattenläden in Bielefeld, Chemnitz und Prag, auf Flohmärkten in der Region und im Internet - vor allem auf Ebay - unterwegs.

Überraschendes


Niemand hat mich im Frühling darauf angesprochen, dass ich zu viel Take That höre. Leute, ihr müsst mich da rausholen! Manchmal lasse ich mich zu so etwas hinreißen!
Die größte Überraschung war eventuell auch, dass mir Cro Unplugged gefallen hat. Oder dass es von George Michael ein hinreißendes Album, nämlich Songs From The Last Century (1999), gibt, das man wunderbar im Zug hören kann.
UND ich finde sogar die neue Single von Silbermond okay. Das hat es noch nie gegeben.

Worst Of 2015


Bands:
Kraftklub, K.I.Z., Revolverheld, Kygo (ist das überhaupt ne Band oder nur ein Typ? Ich google den Kram jetzt nicht), die Söhne Mannheims, One Direction, 5 Seconds Of Summer, AnnenMayKantereit

Männliche Interpreten:
Xavier Naidoo.
Hozier, Pitbull, Justin Bieber, Drake, Skrillex, David Guetta, Andreas Bourani, überhaupt deutsche Schnulzensänger, Ed Sheeran, Felix Jaehn, Kanye West, usw.

Weibliche Interpreten:
Fast alle. Sarah Connor, Lana Del Rey. Und vor allem Adele.

Schlimmster Song des Jahres


Lieblingsmensch von Namika. Bitte WAS ist bei der Sängerin falsch!?

Plus ein Haufen Chartschrott, aber das kennt man ja.
Eine halbwegs erträgliche Übersicht über das vergangene Pop-Jahr liefert immer Daniel Kim. Hier geht es zu seinem Rückblick.



Vorfreude auf 2016


Viel habe ich mir noch nicht ausgeguckt, aber ich freue mich auf jeden Fall auf:
Das Debüt von Felix Denzer von Fewjar aka DNZR
Das Debüt von André Moghimi plus Jako Joiko von Fewjar aka Mhokomo
Die neue Schiller-Platte Future (Februar)
Die neue Scheibe von St.Lucia, die Matter heißen wird (Ende Januar)

Ich danke euch für den tollen Auftakt, den ich mit diesem Blog 2015 feiern durfte. Hoffentlich ist auch für euch ein bisschen Hörenswertes dabei gewesen! Welche Songs haben euch in diesem Jahr am meisten gefallen, welche gar nicht?

Kommentare:

  1. Endlich, endlich sehe ich mal jemanden, der Lieblingsmensch auch nicht leiden kann xD
    Das ist doch keine Musik :(
    Du hast mich dazu inspiriert, mal wieder ein paar neue Interpreten anzuhören. Dann arbeite ich gleich mal die Liste ab und schaue, was mir so gefällt :)

    LG Sophia

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    1. Super! Gib mir Bescheid, wenn dir etwas gefallen hat, ja? :)
      LG, Jenny

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  2. "Lieblingsmensch" finde ich auch ganz furchtbar. Musste gerade sogar noch mal youtuben, was für ein grauenhafter Song das denn noch mal war, da mein Gehirn bereits jegliche Erinnerungen daran ausgelöscht hatte. Dafür höre ich mich mal durch die anderen Songs, die ich nicht kenne, Saint Motel war nämlich schon mal ziemlich cool.

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    1. Yay, hoffentlich ist etwas Schönes für deinen Geschmack dabei. :)

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